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Karlsbad, 15.10.2010, woge gestalten | drucken

informieren. kommunizieren. diskutieren.
Print Factory Akademie – das Podium der Messe Sinsheim zum Klimaneutralen Druck

Oben bleiben – und das auch im Geschäftsleben.

„Der Klimaschutz ist ein Intelligenztest an uns Menschen”
Der Karlsruher Umweltbürgermeister Klaus Stapf hat schon Recht: Wer auch heute noch Klimaschutz und nachhaltige Produktion vernachlässigt hat morgen schon den Anschluss verpasst.

Die Notwendigkeit des Klimaschutzes und der nachhaltigen Produktion steht ausser Frage. Weltweitwird die verfügbare Fläche zur Erfüllung der menschlichen Bedürfnisse nach Daten des Global Footprint Network bei Weitem überschritten. Danach werden bei gegenwärtigem Verbrauch pro Person 2,2 ha beansprucht, es stehen allerdings lediglich 1,8 ha zur Verfügung. Dabei verteilt sich die Inanspruchnahme der Fläche sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Regionen. Wir Europäer beispielsweise benötigen 4,7 ha pro Person, können aber nur 2,3 ha selbst zur Verfügung stellen.

Zu diesem Thema trafen sich auf der Sinsheimer Messe Diana Esser von der Firma Esserdruck aus Gondelsheim und Jürgen Stark von woge gestalten l drucken aus Karlsbad-Langensteinbach. Moderiert wurde das Podium von Andreas Brandt dem Projektmanager der Klimainitiative Druckindustrie beim Verband Druck und Medien (VDM).

Wichtige Praxistipps von Diana Esser und Jürgen Stark bestimmten das Gespräch. Konsequente Lieferantenauswahl, die bilanzierten Kompensationserfolge und flankierende Maßnahmen wie Energieeffizienz und Umgang mit chemischen Substanzen waren Inhalt des Dialogs. Trotzdem – nicht blinder Aktionismus sondern konsequentes und kontinuierliches Handeln sind auch hier zielführend.

Der Tipp von Jürgen Stark: "Beginnen Sie damit, ihren Einkauf konsequent auf die Nachhaltigkeit der Produktion abzuklopfen. Denn Ihre Kunden prüfen auch Sie darauf ab. Wie bei B2C ist auch bei B2B das Vorhandensein von verlässlichen Labels immer öfter auftragsentscheidend. Wir selbst greifen auch lieber zur Biomarmelade als zu einem Produkt ohne Herkunftsnachweis. Deshalb setzt woge auf renomierte und überprüfbare Zertifikate mit messbare Aussagen. Denn nur wer sein Emissionen misst, kann sie auch reduzieren."

Die Teilnahme von woge am Klimaschutzprojekt des Bundesverbands Druck und Medien hat z.B. im 2. Quartal 2010 die Kompensation von 92 to CO2 bewirkt. Damit hat alleine woge innerhalb Baden-Württembergs in diesem Quartal 8% aller getätigten Kompensationen im Rahmen des Projekts bewirkt. Der Ertrag der erworbenen Zertifikate fließt in den Bau einer Windkraftanlage in Marmaris in der Türkei.

Jürgen Stark bedankte sich bei den Unternehmen, die dem Klimaneutralen Druck verbunden sind und diesen längst in ihre Unternehmensleitlinie eingebunden haben. Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt und sind sicherlich nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch auf einem erfolgreichen Weg.

Zum Ende der Podiumsveranstaltung verabschiedete Andreas Brandt die beiden Gäste Diana Esser und Jürgen Stark mit dem oben genannten Zitat von Klaus Stapf.

Grundriss - Empfang | woge - gestalten drucken

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