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Karlsbad, 03.01.2011, woge gestalten | drucken

farbenfroh. kologisch. biologisch abbaubar.

Farbe wirkt! 
10 Jahre Bio-Druckfarben bei woge.

Die Nachhaltigkeit bei der Druck- und Medienproduktion steht bei woge auch 2011 ganz oben auf der Agenda. Wie selbstverständlich gehört da schon seit mittlerweile 10 Jahren der Einsatz von Bio-Druckfarben mit dazu. Diese langjährige Erfahrung schafft Ihnen Sicherheit: Bio-Druckfarben kommen bei woge ohne Qualitätsverluste zum Einsatz.

Was versteckt sich eigentlich genau hinter dem Begriff Bio-Druckfarben?
Die Bio-Druckfarben unterscheiden sich von den konventionell hergestellten Druckfarben in einem wesentlichen Punkt: Sie enthalten kein Mineralöl. Zwar gilt das synthetische Mineralöl als ungiftig, ist aber wegen seiner Wasserunlöslichkeit biologisch schlecht abbaubar. Bio-Druckfarben enthalten statt dem Mineralöl pflanzliche Öle, sogenannte Monoester. Sie werden aus Pflanzenölfettsäuren wie z.B. Leinöl, Rapsöl und Baumharz gewonnen und lassen sich beim Papierrecycling mit dem Deinking-Verfahren (chemisch-physikalisches Entfernen der im Altpapier enthaltenen Druckfarben) rückstandsfrei herauslösen. Biofarben bestehen überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen. Lediglich die Farbmittel bzw. Pigmente werden synthetisch hergestellt, da bis heute nur so die technischen Eigenschaften wie Farbstärke, Brillanz und Lichtechtheit gewährleistet sind.

Somit wird bei der Herstellung von Bio-Druckfarben auf die Verwendung giftiger oder gefährlicher Materialien und Schwermetalle vollständig verzichtet. Bei der Verarbeitung gibt es gegenüber herkömmlichen Druckfarben keine Nachteile. Die Qualität der Bio-Druckfarben ist hinsichtlich der Verdruckbarkeit und Farbbrillanz gleichwertig mit mineralölhaltigen Farben. Was Papiere angeht so sind Bio-Druckfarben nicht anspruchsvoll – ob für gestrichene oder ungestrichene Papiere und Kartonagen – die Druckqualität auf allen Oberflächen ist garantiert! Mittlerweile können selbst die Farbtöne des Pantone- und HKS-Farbfächers als Bio-Druckfarben hergestellt werden.

Der Farbauftrag auf das Papier wird im Offset-Druck begleitet von Feuchtmittel mit einem Isopropylalkohol (IPA)-Anteil von drei bis fünf Prozent. Von dieser Substanz geht eine erhebliche Gefahr für Umwelt und Gesundheit aus. Isopropylalkohol ist ein Kohlenwasserstoff (FCKW) und kann bis in die Stratosphäre gelangen und dort zur Zerstörung der vor UV-Licht schützenden Ozonschicht führen. Außerdem ist er als gesundheitsgefährdend einzustufen. Unser Ziel in diesem Punkt ist klar – und seit 2009 auch erreicht:  0% IPA beim Druck. Mit ein paar guten Partnern im Boot – namentlich den Firmen Heidelberger Druckmaschinen und Flint Group – konnten wir unser hochgestecktes Ziel erreichen. woge druckt seit November 2009 mit IPA 0% in der Druckmaschine.

Zur Veredelung und zum Schutz vor gebrauchsbedingter Verunreinigung tragen wir auf Wunsch einen sogenannten Schutzlack auf. Auch der ist natürlich – und Sie ahnen es schon – bei woge umweltfreundlich weil wasserlöslich und recycelbar.

Für weitere Informationen drucktechnischer Art steht Ihnen Lothar Ried gerne zur Verfügung. Telefon 07202 9332-60, E-Mail lothar.ried@wogedruck.de

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