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Karlsbad, 24.05.2011, woge gestalten | drucken

woge hat eingeladen Ideen zu Klimaschutz- und Energieeinsparung

Karlsbader Wirtschaftsgespräche als Startveranstaltung für das Projekt ZIK

Birgit Schwegle
Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe:

> zeozweifrei – das Energie- und Klimaschutzprojekt für den Landkreis Karlsruhe <

Das erste Karlsbader Wirtschaftsgepräch mit Gemeindevertretern und Unternehmern fand am Dienstag, 24. Mai 2011 statt. Als erster Gastgeber in dieser Veranstaltungsreihe hat woge Druck zur KickOff Veranstaltung eingeladen.

Martina Danese, Wirtschaftsförderin, Garten- und Umweltamtsleiter Dr. Klaus Rösch und Birgit Schwegle – Leiterin der Umwelt und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe – konnten zusammen mit Jürgen Stark – Geschäftsführer von WOGE Druck und Bürgermeister Rudi Knodel etliche Vertreter von Karlsbader Unternehmen begrüßen.

Die Idee dieser Wirtschaftsgespräche ist, dass sich ein Karlsbader Unternehmen vorstellt und als Gastgeber für diesen Abend fungiert. Ein externer Referent spricht zu einem Thema von allgemeinem Interesse. Die sich im Umfeld ergebenden Gespräche sollen zum gegenseitigen Kennenlernen der Unternehmen und Unternehmer führen - zu neuen Kontakten, zur Netzwerkentwicklung.

Ganz konkret wurden die Gespräche diesmal mit Impulsen in Sachen Klimaschutz und Energie von Birgit Schwegle bereichert. Vor und nach dem Vortrag bestand Gelegenheit zu einem lockeren Austausch.

Die Zukunftsinitiative Karlsbad (ZIK) soll – so die Vorstellung von Martina Danese und Dr. Klaus Rösch - ein Forum von Gemeinde und Unternehmern sein, um als Zukunftswerkstatt Trends und Entwicklungen aufzuspüren. Sie setzt sich visionär mit Themen und deren Auswirkungen auf das Leben und Wirtschaften in Karlsbad auseinander. Daraus können auch Anstöße zur Gemeindeentwicklungsplanung (Leitbild 2020) aus unternehmerischer Sicht beschrieben werden. Unter den Beteiligten sollen Kontakte und Netzwerke geknüpft werden. Bürgermeister Rudi Knodel sieht die Initiative nicht als Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen wie dem Bund der Selbständigen, sondern als Ergänzung.

In einem sehr informativen und mit Zahlen gut unterfütterten Vortrag stellte schließlich Birgit Schwegle dar, was unter dem Stichwort Energie- und Klimaschutzprojekt „zeozweifrei" im Landkreis Karlsruhe geplant ist und welche Projekte in Karlsbad realisierbar wären. Die Gemeinde nehme in vorbildlicher Weise schon am Projekt European Energy Award teil. Im Landkreis wolle man ein Netzwerk von Kommunen, Banken, Ingenieurbüros und Handwerkern schaffen. Wenn man die Einsparpotenziale im Landkreis die vor allem bei den Gebäuden vorhanden sind, nutze und die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien umsetze könne man sogar einen Überschuss an Energie erzeugen. Es sei sehr erstaunlich, wie viel Wertschöpfung beim Einsatz erneuerbarer Energien möglich ist. Diese Wertschöpfung müsse allerdings unbedingt im regionalen Bereich gehalten werden. Faszinierende Möglichkeiten für Projekte gebe es auch für Karlsbad - zum Beispiel bei der Nutzung von Abwärme aus Abwasser. Hier sei die Infrastruktur an Abwasserleitungen ja schon vorhanden und müsse nur schrittweise ergänzt werden. Erneuerbare Energien im Bereich Wasserkraft, Tiefengeothermie, Abfallwirtschaft, Biomasse und Biogas könnten im Landkreis realisiert werden. Denkbar sei, dass Karlsbad sich für ein gefördertes Projekt EnEff (Energieeffiziente Kommune) bewerben könne.

Anschließend bat sich die Gelegenheit zur Diskussion. In gemütlicher Runde und bei regionalen Schmankerln klang die Veranstalltung mit einem kommunikative Get-together aus. 

 

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